Naturheilpraxis Via Salvia

Service

Als kleinen Service für Sie (bis wir uns evtl. in meiner Praxis treffen) habe ich hier die wichtigsten Heilkräuter zur Heilteezubereitung aus "Oma's Hausapotheke" zusammengestellt, so wie sie schon seit Jahrhunderten hochwirksam genutzt wurden. Leider sind viele dieser Kräuter, die wirklich oft direkt vor Ihrer Haustür wachsen, ein wenig in Vergessenheit geraten. Geben Sie ihnen eine Chance Ihnen zu helfen.

In der Naturheilkunde kommen natürlich eine Unzahl von Heilpflanzen in den unterschiedlichsten Aufbereitungen (Tabletten, Tropfen, Pastillen, Tees, Säfte etc.) zur Anwendung.

Am einfachsten war jedoch schon immer die Zubereitung als Tee.

Grundrezept für einen Heiltee:

Einen Liter Wasser zum Kochen bringen

  • einen Esslöffel Droge (getrocknetes Heilkraut) lose oder in einem Teebeutel in eine Teekanne geben (es darf vorher kein Kaffee daraus ausgeschenkt worden sein!)
  • 10 Minuten ziehen lassen
  • Teebeutel entfernen oder Tee durch ein Sieb gießen (und so die losen Teeblätter entfernen).
  • Tee langsam (möglichst ungesüßt) in kleinen Schlucken und in Ruhe trinken
  • Gute Besserung!

 

Die Heilpflanzen:

          Birke (Betula pendula)
          Die Birke ist eine unserer ältesten Heilpflanzen. Im Frühjahr ist sie eine der ersten, die ihre Säfte
          fließen lässt und uns mit frischem Grün den Frühling anzeigt. Sie ist daher auch die Pflanze, die
          schon seit Urzeiten zur Frühjahrsentschlackung genommen wird.
 
          Anwendungsgebiete: Durchspülungstherapie bei z.B. Nierenleiden, Blasenentzündungen und zur
          Fastenbegleitung.
 
          Zur Teezubereitung werden die Blätter (folia) genommen.
 
 

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Holunder (Sambucus nigra)
In Norddeutschland ist der Holunder auch unter der Bezeichnung "Fliederbeere" bekannt. Der Name "Hollerbusch", wie er auch genannt wird, ist Frau Holle gewidmet. Die meisten denken nun an das Märchen mit den vielen Daunenfedern, die beim Betten ausschütteln als Schnee zur Erde fallen. Frau Holle ist in ritueller Bedeutung jedoch auch die Hüterin des Tors zur anderen Welt und hat bei Heilern eine ganz besondere Bedeutung.
 
Anwendungsgebiete: akute Infekte oder Infektanfälligkeit
 
Zur Teezubereitung werden die Blüten (flos.) genommen. Man kann aber auch aus den frischen reifen (!) Beeren einen Saft herstellen, der entweder heiß getrunken oder als Holunderbeersuppe (z.B. mit Apfelstücken und Griesbrei) genossen wird. Tee und Saft spenden Wärme und helfen dem Immunsystem.

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Thymian (Thymus vulgaris)
Der Thymian ist ein sehr bekanntes Küchenkraut und wird dort gerne zur geschmacklichen Verbesserung der Speisen angewendet. Die wenigsten wissen, dass man genau dieses Küchenkraut, so wie es aus der Kräutertüte oder -dose in der Küche steht, auch hervorragend als Tee zubereiten kann. Thymian wirkt entzündungshemmend.
 
Anwendungsgebiet: Atemwegsinfekte
 
Zur Teezubereitung werden die Blätter (folia) genommen.

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Spitzwegerich (Plantago lanceolata)
Wie alle Wegericharten, so ist auch der Spitzwegerich eine Pflanze, die - wie der Name schon sagt - am Wegesrand wächst. Er ist dabei so unscheinbar, dass er gerne mal übersehen und mit den Füssen getreten wird. Dennoch hilft uns Plantago gerne und zuverlässig. Seine Inhaltsstoffe lösen fest sitzenden Schleim, wirken leicht desinfizierend und erleichtern das Abhusten.

Anwendungsgebiet: Atemwegsinfekte

Zur Teezubereitung werden die Blätter (folia) genommen.

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Löwenzahn (Taraxacum)
Der Löwenzahn gehört zu den Amara-Kräutern - also zu den Kräutern die uns durch ihren hohen Anteil an Bitterstoffen bei der Verdauung helfen.

Anwendungsgebiet: zur Verbesserung der Stoffwechseltätigkeit (Leber)
 
Zur Teezubereitung werden die Blätter (folia) genommen.
Von jungen Pflanzen können aber auch die frischen Blätter oder die gelben Blüten zur Bereicherung eines gemischten Salats angerichtet werden.

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Kamille (Chamomilla)
Bei Magenbeschwerden ist die Kamille ein idealer Helfer, da sie in der Lage ist, Krampfzustände im Magen und Darm zu beseitigen. Sie kann sogar bei Magengeschwüren zur Heilung eingestzt werden. Das Bedarf aber einer therapeutischen Kontrolle. Die Kamille hilft ebenfalls bei Entzündungen im Mund und Rachen. Gelegentlich gab es auch die Emfehlung, Gerstenkörner (Auge) damit zu behandeln. Das sollte aber unterbleiben, da die Kamille zu den Korbblütern gehört und am Auge Reizungen hervorrufen kann.

Anwendungsgebiet: Reizungen des Magens und des Darm, Entzündungen von Mund und Rachen
 
Zur Teezubereitung werden die Blüten (flos.) genommen.

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Alle o.g. Kräuter und Säfte können Sie über Apotheken und Reformhäuser beziehen. In Hamburg gibt es eine besonders gute Bezugsadresse, mit der ich schon seit Jahren zusammen arbeite, die ich aber nur im persönlichen Gespräch weitergebe (auch nicht per email).